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SKOLIOSE

Krankheitsbild

Bei der Skoliose handelt es sich um eine dreidimensionale Verdrehung der Wirbelsäule. Durch diese Torsion (Verdrehung) entsteht eine konvexe und konkave Ausbiegung in der Wirbelsäule. Die Lotausrichtung des gesunden Rückens ist aufgehoben, die Abweichung aus der Vertikalen sichtbar, meßbar und mit dem Skoliometer zu erkennen.
Eingeteilt wird der Schweregrad der Skoliose durch die Röntgenaufnahme. Danach entscheidet sich, ob das Kind konservativ mit einer speziellen Krankengymnastik nach Schroth auskommt, oder ob zusätzlich eine Korsettversorgung notwendig wird. Die messbare Gradzahl der Skoliose 0-20Grad (nur Physiotherapie), 20-50 Grad (Korsett und Physiotherapie) ab 50 Grad evtl Operation, entscheidet über die Behandlung.
Da die Skoliose ein statisches Problem ist und das Wachstums des Kindes entwicklungsgemäß in Schüben erfolgt, tritt die Skoliose meistens im Kindes-Jugendalter auf. Aus einer harmlosen leichten Seitabweichung verstärkt sich das Skoliosebild oft während eines Längenwachstumsschubes.

Häufige Aussage der Eltern: „Und mit einem Mal war mein Kind nicht mehr gerade.“

Eindeutiges Erkennungszeichen der Skoliose ist der Vorneigetest. Hier zeigt sich die Ausprägung der Torsion des Rippen- und Lendenbergs und des Rippen– und Lendentals.

Therapien/Krankengymnastik/Technik

 

Allen Krankheitsbildern geht eine umfassende Anamnese zu Beginn der Behandlung voraus. Danach wird ein individueller Therapieplan erstellt, in welchem die einzelnen Therapieformen kombiniert werden können.